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Hausarztpraxis Dr. med. C. Kaisers

Selbstzahlerleistung

Infiltrations­akupunktur

Zwei Verfahren, die sich ergänzen: örtliche Betäubung direkt am Schmerzpunkt und Akupunktur, ärztlich durchgeführt in unserer Praxis in Markkleeberg. Eingesetzt bei Schmerzen an Gelenken, Nervenwurzeln und Störfeldern wie Narben.

Was ist eine Infiltrations­akupunktur?

Der Begriff „Infiltrationsakupunktur" kombiniert zwei verschiedene Behandlungsformen. Bei einer Infiltration wird ein Medikament – z. B. ein örtliches Betäubungsmittel, ggf. kombiniert mit einem homöopathischen Zusatz – direkt in schmerzhaftes Gewebe, an Gelenke, an Nervenwurzeln oder an bestimmte Störfelder (z. B. Narben) gespritzt.

Akupunktur stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und nutzt feine Nadeln auf Hautbahnen, um den Energiefluss anzuregen. Meist werden beide Methoden nacheinander oder ergänzend in der Schmerztherapie eingesetzt, es handelt sich jedoch um eigenständige Verfahren.

Dr. med. Caren Kaisers am Schreibtisch im Sprechzimmer, im Hintergrund ein Akupunkturmodell

Warum beide Verfahren zusammen

Die Kombination beider Verfahren kann die Gesamtwirkung deutlich verstärken. Da beide Methoden an völlig unterschiedlichen Punkten im Körper ansetzen, ergänzen sie sich ideal. Die Infiltration sorgt durch das gespritzte Betäubungsmittel für eine sofortige, lokale Schmerzausschaltung und bessere Durchblutung. Die Akupunktur hingegen wirkt zeitlich versetzt, kurbelt dafür aber die körpereigene Schmerzausschaltung nachhaltig an.

Wann dieses Verfahren infrage kommt


Anwendungsbereiche

  • Schmerzen an Gelenken
  • Beschwerden an Nervenwurzeln
  • Störfelder, zum Beispiel nach Narbenbildung
  • schmerzhaftes Gewebe, das gezielt behandelt werden soll

Ob das Verfahren in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im Beratungsgespräch. Vorher ordne ich Ihre Beschwerden hausärztlich ein.

Was Sie wissen sollten

Naturheilkundliche Verfahren sind Erfahrungsmedizin und werden ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt, nicht an ihrer Stelle.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht; es handelt sich ausschließlich um eine Selbstzahlerleistung.

Mögliche, aber seltene Nebenwirkungen sind:

  • Überempfindlichkeitsreaktion
  • leichter Druckschmerz oder Kribbeln an der Einstichstelle
  • kleiner Bluterguss an der Einstichstelle
  • vorübergehendes leichtes Taubheitsgefühl an der Einstichstelle durch das Lokalanästhetikum.

Häufige Fragen

Nein, es ist eine Selbstzahlerleistung.

Beratungs­termin vereinbaren

Im Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, ob dieses Verfahren zu Ihren Beschwerden passt.